Die Personalplanung und Beschaffung stellt gerade für kleine und mittelständische Unternehmen eine große Herausforderung dar. Die Beschaffung des Personals ist ein Teil der Personalwirtschaft und befasst sich mit der Deckung eines vorher definierten Personalbedarfs.
Die grundsätzliche Aufgabe der Personalbeschaffung besteht darin, das Unternehmen möglichst kostengünstig und bedarfgerecht mit Arbeitskräften zu versorgen. Das heißt also, bevor Personal beschafft wird, ist der Personalbedarf in der erforderlichen Anzahl, zur erforderlichen Zeit am richtigen Ort und – ganz wichtig – mit der erforderlichen Qualifikation zuu ermitteln.
Personalplanung gehört zur Unternehmensplanung
Die Planung des erforderlichen Personals gehört zur Unternehmensplanung. Sie soll – laut Wikipedia – „in die nahe, mittlere und ferne Zukunft vorausschauend alle Maßnahmen berücksichtigen, die erforderlich sind, damit dem Unternehmen zur Erreichung seiner Ziele die dazu erforderlichen Maßnahmen zur Verfügung stehen“.
Um ein personalwirtschaftliches Handeln zu gewährleisten, hat ein Unternehmer bei einer strategischen Personalplanung einige Punkte zu beachten: Qualität und Quantität der Arbeitnehmer, die richtige Anzahl und der richtige Einsatz ihrer Qualifikation entsprechend, den richtigen Zeitpunkt und Ort und auch das Einhalten von Kostenplänen und Kostenverläufen. Außerdem lässt sich die Personalplanung in mehrere Teilpläne splitten. Dazu gehören unter anderem die Personalbedarfsplanung, die Personalbestandsplanung und auch die das Planen der Personalbeschaffung und der Personalentwicklung.
Die Fluktuationsrate kann die Planung beeinflussen
Bereits bei der Gründung eines Unternehmens ist die Personalplanung notwendig. Diese Notwendigkeit setzt sich stetig fort. Zum Beispiel wenn sich das Produktionsprogramm des Unternehmens an veränderte Umstände anpassen muss. Die Fluktuationsrate kann die Planung beeinflussen und auch das Ausscheiden von Personal durch Alter oder Schwangerschaften zwingt einen Unternehmer häufig zu neuen Planungen bezüglich seiner Arbeitnehmer.